Gedanken

 

Um mich herum ist Stille...
Ruhe ist im Herzen...
Steig hinauf zu den unendlichen blauen Weiten...
Hoch oben, den Wolken so nah...
Flieg nur, flieg, begleitet von Engeln...
Find deinen Platz in der Ewigkeit...
Leuchte mein Sternchen, heller als die Sonne...
Niemals vergessen und für immer geliebt...
Schlafe sanft, mein kleiner Engel...


Gekämpft, gehofft...  Und doch verloren...

♥ √\/\/Vv^√\^————† aua


Es ist als wäre ein Stück von mir mit meinem Engel mit gestorben broken heart


WAS WISST IHR VON MIR

IHR GLAUBT ICH HÄTTE ES ÜBERWUNDEN
HÄTTE NEUEN LEBENSMUT GEFUNDEN
WAS WISST IHR VON MIR?

 

NICHTS!
ICH LEBE NICHT, ICH FUNKTIONIERE
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR

IHR LACHT UND SCHERZT UND ICH LACHE MIT
DENN DAS ERWARTET MAN DOCH
ABER WENN ICH ALLEIN BIN WEINE ICH IMMER NOCH
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR

IHR ERZÄHLT VON EUREN "KLEINEN SORGEN"
UND ICH TU SO ALS HÖRTE ICH ZU
ABER WÄHREND IHR WISST
DASS MAN ALL EURE PROBLEME LÖSEN KANN
GEHE ICH ZUM GRAB MEINES KINDES UND ZÜNDE KERZEN AN.
MEIN SCHMERZ IST SO GR0SS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.

IHR SAGT DIE ZEIT HEILT ALLE WUNDEN
UND IRGENDWANN WIRD ALLES WIEDER GUT SEIN
DOCH ICH WEIß MEINE WUNDEN HEILT KEINE ZEIT
ICH WERDE NIE MEHR WIE FRÜHER SEIN
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.

IHR VERMEIDET DEN NAMEN MEINES KINDES
WEIL IHR DENKT DASS MIR DAS KUMMER BRINGT
DOCH ES IST SOWIESO IMMER IN MEINEN GEDANKEN
NICHTS IST MIR WICHTIGER ALS DIE ERINNERUNG AN MEIN KIND
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR.

IHR SAGT "DASS LEBEN GEHT WEITER,
DAS IST DER LAUF DER ZEIT"
ICH WEISS NUR DASS ICH LEBEN MUSS, OBWOHL ICH ES NICHT WILL
KEINER FRAGT: "BIST DU DAZU BEREIT?"
MEIN SCHMERZ IST SO GROSS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR

DARUM NUR EINE BITTE
GEBT MIR KEINE RATSCHLÄGE WIE ICH LEBEN SOLL
LASST MICH EINFACH WIE ICH BIN
UND WENN ICH GEHEN WILL SO NEHMT ES HIN
MEIN SCHMERZ IST SO GR0SS
NICHTS WISST IHR VON MIR, NICHTS VERSTEHT IHR


Tränen, Wut und Leere, Keine Freude mehr, nur noch Trauer. Und die vielen Fragen ohne Antwort. Warum musstest du sterben? Was habe ich verkehrt gemacht? Warum ausgerechnet du? Ich habe kaum die Kraft zum Atmen. Ich bin umgeben von Hoffnungslosigkeit. Wie soll mein Leben ohne dich weiter gehen? Hat alles noch einen Sinn? Es ist so schwer das alles zu begreifen. Wann wird es mir wieder besser gehen? Und werde ich wieder Lachen können? Meine Hände streicheln meinen Leib, wo noch vor Tagen schlug dein kleines Herz. Mein Herz ist krank und weint, sehnt sich nach dir. Mein Mund spricht mit dir, mein Kind, fragt nach dem WARUM. Warum bist du gegangen, ohne je gesehen diese Welt? Nun schaust du wie so viele Sternenkinder, zu uns herab in der Nacht, die Nacht, die so grau wie meine kranke Seele...


Man möchte vergessen, doch es geht nicht. Man möchte an etwas anderes denken, denkt aber im Grunde die ganze Zeit daran. Man möchte es eigentlich niemandem sagen, muss aber darüber sprechen. Man möchte niemandem zeigen, dass es einen fertig macht, aber jeder sieht es. Man möchte stark sein, ist es aber nicht....


Wünsche einer Mutter

Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass mein Sohn auch wenn er noch sehr klein, ein richtiger vollkommener Mensch war.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass er, wie jeder andere Mensch auch, ein Recht auf Wertschätzung hat.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass ich ihn niemals vergessen kann.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass mein Leben jetzt ein anderes ist, dass es das "Gestern" nie mehr geben wird.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass jeder anders trauert und Trauer nicht nach einer vorgegebenen Zeit abgeschlossen sein kann.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, wie sehr manche eurer Aussagen mein Kind und mich beleidigen und verletzen.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, dass mein Schmerz niemals enden wird.
Ich wünschte ihr würdet verstehn, welche unendliche Liebe ich für meinen Sohn empfinde....


Sie sagen:
Das wird schon wieder...
Und
Du bist ja noch jung!
Sie sagen:
Du schaffst das schon...
Und auch
Das Leben geht doch weiter!
Du kannst doch neue Kinder haben sagen sie...
Doch ich sage euch
- warum versteht ihr nicht -
Ich will kein neues.
Will nur dieses eine.
Dieses eine Kind will ich zurück!


Gedanken und Wörter schiessen mir durch den Kopf, du fehlt mir so mein süsser Tropf! Könntest du doch nur noch einmal bei mir sein, mein Sternchen Mami lässt dich nie allein! Die Sonne durftest du nie sehen, bis heute kann ich es nicht verstehen! Ich will dich halten,wiegen und schunkeln, in meinen träumen seh ich deine Äuglein funkeln! du bist soo süss so wunderschön, sag mir warum musstest du von mir gehn? Eine Antwort werde ich wohl nie bekommen, tief in mir fühle ich mich total benommen. Tränen laufen über mein Gesicht, einen Trost den gibt es nicht! Linderung?Ja das kann sein, du bist mein Kind und meine Liebe für immer Dein!! Ich sehe hinauf zu den funkelnden Sternen, das du nun da oben bist,dass muss mein Herz erst lernen! Für immer in meinem Herzen und nie vergessen!!!! Deine traurige Mama


Tränen im Gesicht allein ,einsam in mir tiefe Verzweiflung die mein Herz zerreisst unheimliche Stille eine Stille voller Trauer ausgebrannt und leer Gedanken die meinen Verstand fast umbringen. Was ist bloss geschehen soviele Fragen suche nach Antworten bleibt von aller Wärme nur ein Stich unter der Haut? Dann verbrennen auch die Sterne nein nicht weiter denken jetzt nein nicht oh Gott , schwimme im Meer der Gedanken Tränen im Gesicht , tausend Wünsche unerfüllt hätte nie gedacht es könnte geschehen eisige Kälte sie kommt aus meinem Innern, aus meiner Seele kann sie nicht bekämpfen mir ist so schrecklichkalt sie verzehrt mich ganz undgar hab noch nie so eine Kälte verspürt in mir tobt ein Sturm wo soll ich nur hin mit meinem Schmerz du bist nicht mehr da aber ich spür dich doch verdammt , ich spür dich doch kann das Geschehene nicht begreifen dreh mich immer wieder im Kreis hab meine Träume verloren dreh mich mit den Geistern der Nacht suche mich finde mich nicht meine Augen brennen sind müde wo finde ich Ruhe? Plötzlich eine Stimme ganz leise nur nimmt mich in den Arm und sagt zu mir - ich bin die Nacht dein Freund genug geweint , komm , schlaf jetzt ein ich helf dir dabei ES muß sein


Ich wünsche Dir, dass Du kannst fliegen, um im Himmel frei zu sein, ich werde Dich für immer lieben, auch wenn ich sehr viel um Dich wein. Auch mein Weinen und mein Flehen bringen Dich nicht mehr zurück. Doch Dein Lächeln und Dein Leben fehlen mir zu meinem Glück. Dass Du fort bist und nicht mehr heimkommst bereitet mir sehr großen Schmerz. Dass Du hier warst und mich geliebt hast schliess ich ein, fest in mein Herz.


Still ist es – und dunkel. Um mich – und in mir. Die Kraft schwindet . Ich werde ruhig. Nachdenklich. Fühle mich leer und ausgelaugt. Immer klarer wird mir, warum es „Trauerarbeit“ heißt. Es ist Arbeit. Nicht nur mit dem Schmerz klarkommen. Vergangenheit aufarbeiten. Warum heißt es Trauerbewältigung? Sollen wir unsere Trauer bewältigen wie einen Feind? Geht das? Ich versuche, meine Trauer anzunehmen. Wie einen Freund. Einen Freund, den ich in meinem größten Schmerz kennen lernte. Oder kurz danach? Mein erster Freund war der Schock. Er verließ mich, um der Trauer Platz zu machen. Nun sehne ich mich manchmal nach dem Schock. Nach dem Gefühl, dass alles nicht wahr ist. In Watte gepackt hat er mich. Aus der Realität entführt. Doch er kommt nicht wieder. Genauso wenig wie mein Sohn.


Niemals, Kind, werd ich verstehen - Warum mußtest Du von uns gehen. So vieles hatten wir geplant. Niemals Deinen Tod erahnt. Nie mehr werde ich Dich halten. Nie für Dich die Windeln falten. Nie werde ich Dein Lachen sehen. Nie mit Dir zum Doktor gehen. Nie wirst Du durch die Wohnung krabbeln. Nie Deine ersten Laute brabbeln. Nie dann endlich "Mama" sagen. Nie uns tausend Dinge fragen. Nie Deine ersten Schritte gehen. Nie die helle Sonne sehen. Nie in der Schule fleißig schwitzen. Nie kannst Du einen Freund besitzen. Nie mit uns durchs Leben schreiten. Nie unsrem Dasein Freud bereiten. Niemals, Kind, werd ich verstehen - Warum mußtest Du von uns gehen. Du größter Schatz, den wir besessen. Niemals, Kind, wirst Du vergessen..


Ich weiss nicht, wo Du bist, mein Kind, wo Deine Seele jetzt verweilt, wer Deine Sternenfreunde sind, und wie Ihr Euch den Alltag teilt... Ich hoffe, dass Du lachst, mein Schatz, und tobst und spielst den ganzen Tag auf dem schönsten bunten Platz den man sich nur erträumen mag... Ich wünsche Dir, mein Engelein, die wunderschönste Kuschelwelt, und alles soll vorhanden sein, was Sternenkindern gut gefällt... Ich möchte gern, mein Schmetterling, dass Du bei allem, was Du tust, weisst, welche Liebe Dich umfing, und Du in unseren Herzen ruhst..


Gesegnet deine Trauer, dass du nicht erstarrst vor Schmerzen, sondern Abschied nehmen und dich behutsam lösen kannst, ohne dich verloren zu geben. Gesegnet deine Klage, dass du nicht verstummst vor Entsetzen, sondern herausschreien kannst, was über deine Kraft geht und dir das Herz zerreißt. Gesegnet deine Wut, dass die Entmutigung dich nicht überwältigt, sondern die Kraft in dir wachse, für dich zu kämpfen, trotzdem dein Leben zu wagen. Gesegnet deine Einsamkeit, dass du Raum findest, Vergangenes zu ordnen, ohne schnellen Trost zu suchen und in blinder Flucht neues Unheil auf dich herabzuziehen. Gesegnet du, dass du Unsicherheit aushalten und Ängste bestehen kannst, bis du wieder festen Grund spürst unter deinen Füßen und ein neuer Tag dir sein Licht schenkt. Ich liebe dich so sehr mein Schatz, so sehr, dass es körperlich weh tut.


Gern wollt ich es dir schenken, das Leben, die Farben des Bogens, nach dem Regen; die Wärme der Sonne, an Sommertagen, und wärest du müde, so wollt ich dich tragen; trocknen wollte ich deine Tränen, doch was mir bleibt, ist mich nach dir sehnen. Die Farbe der Augen, die ich niemals sah, in meinem Traum sind sie mir ja so nah; in meinem Herzen hör ich dein Lachen, ich weiß, dir gehts gut, machst ganz tolle Sachen; eine Berührung von dir, was gäb ich dafür...... Für dich war es nur ein ganz kurzer Weg, für mich so oft nur ein ganz schmaler Steg; an meinem Ende dann, wirst du es sein, der mich an die Hand nimmt, sie ist ja so klein; mir zeigst deine Welt, so bunt und so warm, - endlich vereint: du in meinem Arm! In Liebe Mami


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